Warum überhaupt ein Warm-up?
Gmail und Outlook beurteilen Absender nach ihrem bisherigen Verhalten. Ein Postfach ohne Vorgeschichte, das plötzlich Hunderte E-Mails verschickt, sieht aus wie ein Spammer. Das gilt auch für die neue Adresse einer Treuhandfirma in Bern, die bisher nur intern genutzt wurde.
Beispielplan
| Zeitraum | E-Mails pro Tag und Postfach | Hinweis |
|---|---|---|
| Tag 1 | 10 | Normale Geschäftskorrespondenz weiterführen |
| Tag 2–9 | 5 mehr pro Tag | Bounces und Beschwerden im Blick behalten |
| Danach | Höchstens 50 | Lieber ein Postfach dazunehmen, als die Menge zu erzwingen |
Standardwerte von Repmight, mit zufälligen Abständen von 3–15 Minuten und Versand nur werktags zu Geschäftszeiten.
Warm-up-Netzwerke
Manche Werkzeuge lassen Postfächer einander E-Mails schicken und diese als wichtig markieren. Das ist umstritten, denn die Anbieter können künstliche Interaktion erkennen. Am verlässlichsten ist echte Korrespondenz in kleinen Mengen, auf die Menschen antworten.
Warnsignale
- Bounce-Rate über 2–3 %: Liste bereinigen
- Beschwerderate nahe der von Gmail genannten Grenze von 0,3 %: Versand anhalten
- Kaum Antworten: an Zielgruppe und Text arbeiten, nicht an der Menge
Häufige Fragen
Wie lange dauert ein Warm-up?
Meist zwei bis vier Wochen. Wichtiger als die Dauer sind ein langsamer Anstieg und wenige Bounces und Beschwerden.