Glossar

Glossar: B2B-Akquise und E-Mail

Die wichtigsten Begriffe rund um B2B-Akquise, E-Mail-Versand und Zustellbarkeit. Jeder Eintrag beginnt mit einer Definition in einem Satz.

Kaltakquise per E-Mail (Cold E-Mail)

Kaltakquise per E-Mail: Die erste geschäftliche E-Mail an jemanden, mit dem Sie bisher keinen Kontakt hatten, zu einem Angebot, das für ihn passen könnte.

In Deutschland und Österreich ist Werbung per E-Mail auch an Unternehmen grundsätzlich nur mit vorheriger Einwilligung zulässig. Die Schweiz und andere Länder regeln das anders.

Siehe auch: Kaltakquise per E-Mail: Was in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt · Erste Geschäfts-E-Mail schreiben: Aufbau, Beispiel, Fehler

B2B-Lead-Generierung

B2B-Lead-Generierung: Alles, was ein Unternehmen tut, um passende Geschäftskunden zu finden und einen ersten Kontakt herzustellen.

Typische Quellen sind Google Maps, Branchenverzeichnisse, Kontaktdatenbanken, Messen, Partner, eigene Inhalte und Empfehlungen.

Siehe auch: B2B-Neukunden gewinnen: 7 Wege im Vergleich (DE, AT, CH)

Lead

Lead: Eine Person oder ein Unternehmen, das Ihr Produkt kaufen könnte, aber noch kein Kunde ist.

Bei Repmight ist ein „recherchierter Lead“ ein Unternehmen, das im laufenden Monat neu gefunden und dessen Website analysiert wurde. Danach richtet sich der Preis.

Siehe auch: Preise

Ideales Kundenprofil (ICP)

ICP: Die Beschreibung der Kunden, die am meisten von Ihrem Produkt haben, nach Branche, Größe, Region und Bedarf.

Passungswert (Fit Score)

Passungswert: Ein Wert von 0 bis 100 mit Begründung, der angibt, wie gut ein Unternehmen zu Ihrer Zielgruppe passt.

Belegte Personalisierung

Personalisierung: Eine E-Mail auf ein konkretes Detail stützen, das der Empfänger auf seiner eigenen Website nachprüfen kann.

Name und Firma einzusetzen reicht dafür nicht. Die Beobachtung sollte mit ihrer Quelle angezeigt werden.

Sequenz

Sequenz: Die erste E-Mail und die Follow-ups, die ein Empfänger in festen Abständen erhält.

Siehe auch: Follow-up-E-Mail schreiben: Zeitpunkt, Beispiele, Grenzen

Follow-up

Follow-up: Eine kurze Erinnerung im selben Verlauf, wenn auf eine E-Mail keine Antwort kam.

Siehe auch: Follow-up-E-Mail schreiben: Zeitpunkt, Beispiele, Grenzen

KI-SDR

KI-SDR: Software, die mit KI die Arbeit eines Sales Development Representative übernimmt: recherchieren, erste Nachrichten und Follow-ups schreiben, Antworten sortieren.

Autonome KI-SDRs versenden selbst. Bei Assistenten mit Freigabe liest ein Mensch jeden Entwurf, bevor er versendet wird.

Siehe auch: Was ist ein KI-SDR? Aufgaben, Grenzen und Auswahlkriterien · AiSDR-Alternative

Zustellbarkeit

Zustellbarkeit: Der Anteil der versendeten E-Mails, der im Posteingang landet und nicht im Spam-Ordner.

Siehe auch: Checkliste Zustellbarkeit: Warum landet Ihre E-Mail im Spam?

SPF (Sender Policy Framework)

SPF: Ein DNS-Eintrag, der festlegt, welche Server im Namen Ihrer Domain E-Mails versenden dürfen.

Siehe auch: SPF, DKIM und DMARC einrichten: Google Workspace und Microsoft 365

DKIM (DomainKeys Identified Mail)

DKIM: Eine digitale Signatur, die belegt, dass eine E-Mail von Ihrer Domain stammt und unterwegs nicht verändert wurde.

Siehe auch: SPF, DKIM und DMARC einrichten: Google Workspace und Microsoft 365

DMARC

DMARC: Ein DNS-Eintrag, der empfangenden Servern sagt, wie sie mit E-Mails umgehen sollen, die die SPF- oder DKIM-Prüfung nicht bestehen, und wohin sie Berichte schicken.

Siehe auch: SPF, DKIM und DMARC einrichten: Google Workspace und Microsoft 365

E-Mail-Warm-up

Warm-up: Das langsame Steigern der täglichen Versandmenge eines neuen oder wenig genutzten Postfachs, damit die E-Mail-Anbieter ihm nach und nach vertrauen.

Siehe auch: E-Mail-Warm-up: neues Postfach sicher hochfahren

Bounce

Bounce: Eine E-Mail, die zurückkommt, weil der empfangende Server sie nicht zustellen konnte.

Abmeldung (Opt-out)

Abmeldung: Der Wunsch eines Empfängers, von einem Absender keine weiteren Werbenachrichten zu bekommen.

İYS (türkisches Nachrichtenverwaltungssystem)

İYS: Das zentrale türkische Register, in dem Einwilligungen und Widersprüche zu kommerziellen elektronischen Nachrichten erfasst werden (İleti Yönetim Sistemi).

Kommerzielle elektronische Nachricht

Kommerzielle elektronische Nachricht: Eine elektronisch versendete Nachricht (E-Mail, SMS, Anruf), die für Waren oder Dienstleistungen wirbt.

KVKK (türkisches Datenschutzgesetz)

KVKK: Das türkische Gesetz Nr. 6698 zum Schutz personenbezogener Daten.

DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung)

DSGVO: Die EU-Verordnung über die Verarbeitung personenbezogener Daten. Im Vereinigten Königreich gilt sie als UK GDPR weiter.

PECR

PECR: Die britischen Privacy and Electronic Communications Regulations, die unter anderem elektronisches Marketing regeln.

Werbe-E-Mails an Kapitalgesellschaften brauchen dort keine vorherige Einwilligung. Einzelunternehmer werden wie Privatpersonen behandelt.

UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb)

UWG: Das deutsche Wettbewerbsrecht. Nach §7 ist Werbung per E-Mail ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung grundsätzlich unzulässig, auch an Unternehmen.

Die Schweiz hat ein eigenes UWG. Dort regelt Art. 3 Abs. 1 lit. o die Massenwerbung per E-Mail.

Siehe auch: Kaltakquise per E-Mail: Was in Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt

Antwortrate

Antwortrate: Der Anteil der ersten E-Mails, auf die jemand antwortet. Sie sagt mehr aus als die Öffnungsrate.

Siehe auch: ROI-Rechner