Follow-up-E-Mail schreiben: Zeitpunkt, Beispiele, Grenzen

Wie viele Follow-ups, in welchem Abstand, mit welchem Inhalt? Eine Sequenz in zwei Schritten, Beispielsätze und wann Sie aufhören sollten.

Kurz gesagt: Auf eine unbeantwortete Geschäfts-E-Mail folgen am besten zwei Follow-ups: nach einigen Tagen eine kurze Erinnerung im selben Verlauf, etwa eine Woche später eine Nachricht mit einem neuen Gedanken. Bei Antwort, Abmeldung oder Bounce ist sofort Schluss. Follow-ups sind ebenfalls Werbung und brauchen dieselbe Rechtsgrundlage wie die erste E-Mail.

Abstand und Inhalt

SchrittZeitpunktInhalt
Erste E-MailTag 0Beobachtung, Bedeutung, eine Bitte
Follow-up 1Tag 3Ein bis zwei Sätze im selben Verlauf
Follow-up 2Tag 7Neuer Gedanke oder ein kurzes Beispiel; freundlicher Abschluss

Standardsequenz in Repmight; die Abstände lassen sich ändern.

Beispiel für Follow-up 1

Guten Tag,

ich hatte Ihnen letzte Woche wegen der telefonischen Terminvergabe geschrieben. Wenn es Sie interessiert, zeige ich Ihnen in 15 Minuten, wie die Online-Buchung bei einer anderen Praxis aussieht.

Freundliche Grüße
[Ihr Name]
[Ihre Firma]

Beispiel für Follow-up 2

Guten Tag,

ein letzter Gedanke: Viele Praxen schalten die Online-Buchung zuerst nur für Kontrolltermine frei und behalten den Rest am Telefon. Falls das irgendwann ein Thema wird, melden Sie sich gern.

Freundliche Grüße
[Ihr Name]
[Ihre Firma]

Was Sie vermeiden sollten

  • Vorwurfsvolle Sätze wie „Haben Sie meine E-Mail nicht gesehen?“
  • Die erste E-Mail in jedem Follow-up noch einmal komplett wiederholen
  • Mit neuem Betreff einen neuen Verlauf an dieselbe Person beginnen
  • Nach einer Abmeldung oder Absage weiterschreiben

Häufige Fragen

Wie viele Follow-ups sind sinnvoll?

Meist zwei. Mehr bringen kaum zusätzliche Antworten, aber mehr Beschwerden.

Repmight erledigt all das für Sie